24. Oktober 2019
19:00 Uhr
3.00 €

Poème roumain - Ein franko-rumänischer Abend

Institut français Bonn
24. Oktober 2019
19:00 Uhr
3.00 €

Dieser Vortrags- und Musikabend stellt einen der bekanntesten rumänischen und sehr europäischen Komponisten George Enescu und den Kontext seines Schaffens vor.

Das Institut français in Paris hat für 2019 ein Frankreich-Rumänien-Jahr ausgerufen. In der ersten Jahreshälfte 2019 hatte Rumänien erstmalig seit seinem EU-Beitritt 2007 den Ratsvorsitz inne. Ein schöner Anlass, sich dem Land zwischen Karpaten und Schwarzem Meer zu widmen und zu erfahren, wie eng die Verbindungen zwischen der rumänischen und der französischen Kulturszene historisch sind!

Veranstaltung auf Deutsch

Einführung durch Prof. Dr. phil. Drs. hc Armin Heinen (Historiker, RWTH Aachen)

 „Rumänisches Wunderkind oder europäischer Komponist? Was das Leben George Enescus (1881-1955) über Kultur um 1900, Frankreich und Europa aussagt.“

Prof. Dr. Heinen ordnet die rumänisch-französischen Beziehungen in den europäischen Kontext ein. Aus rumänischer Sicht waren bis zum zweiten Weltkrieg Paris, Wien und Berlin/Leipzig die Bezugsmetropolen, während nach dem zweiten Weltkrieg die deutschen Städte als kulturelle Referenz zunächst wegfielen und Russland eine größere Bedeutung einnahm.

George Enescu-ein Musikgenius Europas

Konzert mit Cristina Popa-van Grootel (Klavier) und Wolfgang Jellinek (Geige)

Während des Konzerts werden Leben und Werk des 1881 in Nordmoldau, Rumänien, geborenen und 1955 in Paris verstorbenen Geigers und Komponisten George Enescu vorgestellt. Neben seinen Stücken erklingen auch Werke von Bela Bartok, Johannes Brahms und Maurice Ravel.

Schon als Kind studierte Enescu in Wien, später u.a. bei Jules Massenet, Gabriel Fauré in Paris, war freundschaftlich mit Maurice Ravel verbunden und unternahm Konzertreisen durch ganz Europa und die USA, durch die er für vielfältige Transfers von und nach Rumänien sorgte. 1898 wurde in Paris sein sinfonischer Poème roumain uraufgeführt. Nach einer USA-Reise  entschied er sich 1946 für das Exil in Paris und nicht in das kommunistische Bukarest zurück zu kehren.

Cristina Popa-van Grootel ist in Bukarest geboren und hat an der dortigen Musikhochschule Klavier studiert, wo sie später zehn Jahre lang einen Lehrstuhl inne hatte. Seit 1984 übte sie Konzerttätigkeiten in Rumänien aus (u.a. Philharmonie, George-Enescu-Museum) und nach 1989 auch im europäischen Ausland. Seit 1999 lebt sie in Süddeutschland.

Wolfgang Jellinek nach dem Studium der „modernen“ und Barockvioline in Düsseldorf und New York ist er in verschiedenen Kammerorchestern–ensembles und solistisch tätig und hat Konzertprojekte u.a. zu Beethoven und Neue Wiener Schule, Clara und Robert Schumann sowie aktuell einen Lehrauftrag an der Musikschule Tübingen.

Organisiert in Kooperation mit dem Rumänischen Kulturinstitut Berlin

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